Generationen von Studentinnen und Studenten kennen ihn, den Spar in der Klagenfurter Mozartstraße, vis a vis vom Studentenheim, und haben sich dort nicht nur mit Vorräten für Parties, sondern auch mit kleinen Snacks und Zigaretten eingedeckt. In wenigen Monaten wird das Geschäft leider für immer schließen, da wenige hundert Meter weiter in der Villacher Straße ein Eurospar gebaut wird, der den kleinen Markt laut Kalkulation der Konzern-Rechner überflüssig machen wird. Das mag so sein, dennoch erinnere ich mich mit gewissem Wehmut an all die Leberkäsesemmeln und gekühlten Getränke, die ich hier während der Vorlesungspausen gekauft und gleich verdrückt habe, und auch daran, dass dieser kleine „Supermarkt“ zu den letzten gehörte, die noch ein wenig vom alten Greißlercharme versprühten.
