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Archive for Mai 2008

In Lendorf, nicht weit von Klagenfurt, befindet sich die Khevenhüller-Kaserne des österreichischen Bundesheers. Viele Jahre lang existierte direkt neben der Kaserne das Cafe „Lili Marleen“, benannt nach dem Lied von Lale Andersen, das im Zweiten Weltkrieg Soldaten aller Nationen zu Tränen rührte und so etwas wie der Sprach- und Kulturbarrieren übergreifende Superhit des Kriegs war. Mitte der 80er Jahre sperrte das Cafe zu und wurde zu einem Wohnhaus. Wenn man aber genau hinsieht, erkennt man noch die alte Lüftungsanlage das Gasthauses sowie die Halterungen, an denen das Werbeschild befestigt war.

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In der Klagenfurter St.Veiter Straße bin ich auf dieses ehemalige Schuhmachergeschäft gestoßen. Es dürfte wohl schon an die 30 Jahre her sein, seit hier ein Franz Mayer, dem das Geschäft offenbar gehörte, zum letzten Mal Sohlen genagelt und Leder genäht hat. Die Schuhmacherei ist eines der vielen aussterbenden beziehungsweise bereits aufgestorbenen Gewerbe in Kärnten.

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Der Schleppe-Teich

Fährt man in Klagenfurt stadtauswärts in Richtung Feldkirchen, dann kommt man an der altehrwürdigen Schleppe-Brauerei vorbei, in der seit 1607 das Lieblingsgetränk der Kärntner hergestellt wird. Wie jede Brauerei hatte auch Schleppe einen dazugehörigen Brauereiteich, dessen Wasser man in früheren Zeiten dazu nutzte, um Eis für den Bierkeller zu gewinnen. Moderne Klimatechnik machte das überflüssig und so wurde der Schleppe-Teich zu einem verträumten Gewässer, auf dem im Winter die Klagenfurter schlittschuhliefen. Seit einigen Jahren wird das Areal rund um die Brauerei massiv ausgebaut, moderne Büroanlagen und Geschäfte stehen dort, wo früher nur die Frösche quakten. Den Schleppe-Teich gibt es noch, aber er wird ständig kleiner und eines nicht allzu fernen Tages wohl ganz verschwunden sein.

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